B2B-Branding-Blog. News und Infos zum B2B-Brand-Marketing.

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Web 2.0 küsst B2B-Unternehmen wach

Die bislang aktuellste Web-2.0-Studie von BBN (The Business Brand Network) für den B2B-Sektor lieferte ein zentrales Ergebnis: Digital Branding (für B2B) gewinnt stark an Bedeutung!

Die durch das wob-Partnernetzwerk BBN (The Business Branding Network) und der Benchmark-Group durchgeführte Studie zum Onlineverhalten von B2B-Unternehmen wurde mit 112 Unternehmen aus 8 Ländern erarbeitet.  Marketing- und Kommunikations-verantwortliche aus Belgien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Südkorea und den USA wurden zum Einsatz von web 2.0-Maßnahmen für das Brand-Marketing befragt. Eindeutiges Ergebnis: Das Digital Branding wird zu einem wesentlichen Bestandteil der Markenführung – nur wer seine Marke auch online aktiv führt, kann langfristig im Wettbewerb bestehen. Die wesentlichen Ergebnisse auf einen Blick:

  • Onlinebudgets steigen. 2008 flossen nur 9% des gesamten Kommunikationsbudgets in Onlinemaßnahmen – 2010 waren es bereits 14%. In Deutschland investierten B2B-Unternehmen 2010 sogar bereits 20% in den Online-Sektor.
  • Der Einsatz von web 2.0-Tools nimmt stark zu. Web 2.0. bietet alle Möglichkeiten, um mit Kunden und Interessenten aktiv in den Dialog zu treten. Dadurch ist es ideal für das Digital Branding geeignet. Über 64% der Unternehmen wollen deshalb vermehrt web 2.0-Applikationen für den weiteren Aufbau ihres Markenimages einsetzen.
  • Steigerung der Kundenloyalität – als Ziel von Brandingmaßnahmen durch web 2.0-Applikationen. Dies gaben 70% der Unternehmen in Deutschland an.
  • Digital Branding als “Imagetreiber”. Der weitere Aufbau des Markenimages durch Digital Branding wird als sehr wichtig erachtet. Spitzenreiter sind hier die USA, wo 94% der Verantwortlichen der digitalen Markenführung einen großen Stellenwert einräumen.
  • Hindernisse. 80% der deutschen B2B-Unternehmen wissen zwar das “Content” wichtig ist, sehen allerdings ein Problem darin, relevante Inhalte dauerhaft zur Verfügung stellen zu können. Gepaart mit mangelnder Erfahrung auf dem Gebiet des Digital Branding, identifizieren B2B-Verantwortliche an dieser Stelle “Umsetzungs-hürden”.

Quellen: acquisa, BBN

“Re-Branding” – Ein Interview

B2B-Markenkonferenz Würzburg im November 2009: Thomas Hauser, Leiter Marketing & Kommunikation (manroland), im Interview mit Michael Schubert (media-TREFF) zum Thema “Rebranding” von Marken am Beispiel des Unternehmens “manroland“.

Damit der Prozess einer Restrukturierung von Marken (Rebranding) erfolgreich sein kann, bedarf es laut Hauser zweier gundlegender Maßnahmen: Eine eindeutige interne Marken-ausrichtung (Internal Branding) und eine ganz klare Informationspolitik gegenüber den Kunden (Was hat sich verändert? – Welchen Nutzen bringt das?).

Link: Thomas Hauser zum Rebranding von Marken

Quelle: media-TREFF

Die Marke in der Marke – Ingredient Branding

Bedeutung und Macht des Ingredient Branding. Branding im Zuliefer- und Komponentenhersteller-Bereich.


Quelle: Springer Verlag

Eines der wenigen Bücher der Fachliteratur, dass sich ausgiebig mit dem Thema Ingredient Branding beschäftigt. Die Autoren zeigen anhand ausfürlicher Fallbeispiele auf, welche Erfolge sich mit dem Branding von Komponenten für Zulieferer und Hersteller erzielen lassen. Das Buch erläutert, welche Strategieansätze Erfolg versprechend sind, welche operativen Maßnahmen Sinn machen und welches Marken-Potenzial von B2B-Entscheidern noch vernachlässigt wird. Weiterführende Informationen zum Buch gibt es beim Springer-Verlag.