Die Macht des Details. Das aktuelle Buch des Neuromarketing-Experten Dr. Hans-Georg Häusel zeigt anhand vieler Beispiele auf, was sich beim Kaufentscheidungsprozess im Gehirn in Wirklichkeit abspielt.

Quelle: Haufe-Verlag
In seinem aktuellen Buch “Emotional Boosting” zeigt der Autor anhand vieler Beispiele auf, wie wichtig Emotionen im Marketing sind, wie emotional unser Unterbewußtsein agiert und warum nur durch Emotionen Wert und Werte geschaffen werden können. Aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnforschung werden hier sehr anschaulich und aufschlussreich beschrieben und erläutern zugleich, wie man diese erfolgreich in den Bereichen Produktmanagement, Service, Sales etc. umsetzen kann.Insbesondere das Kapitel B2B Boosting ist sehr lesenswert, da es eingehend veranschaulicht, dass auch im B2B- Geschäft Emotionen eine stärkere Rolle spielen, als es zunächst den Anschein hat. Weiterführende Informationen zum Buch gibt es beim Haufe-Verlag. Fazit: Sehr lesenswert!
Gibt es Anwendungen, um das Potenzial von digitalen Strategien zu überprüfen? Ja, gibt es. Die Beratungsgesellschaft KPMG (UK) hat eine interessante technische Applikation entwickelt, um genau diese Potenziale sichtbar machen zu können.
Das Tool mit dem Namen “Digital Convergence Equalizer” (DCE) kann Strategien bewerten, welche anhand von 20 potenziellen “value propositions” berechnet werden. Die Abfrage-parameter dieser Faktoren basieren vor allem auf der Erkenntnis, dass sich das Nutzerverhalten im Netz sehr stark in Richtung sogenannter “nomadischer Digital Tribes” entwickelt hat.

Quelle: KPMG UK, Digital Tribes
Die Bewertungsparameter setzen sich aus folgenden Attributen zusammen:
Compelling Content, attraktive Inhalte / Context, Inhalte, die auffindbar und identifizierbar sind und kontextuelle Angebote liefern / Coverage, Erreichbarkeit und Verfügbarkeit / Convenience, Angebot von reinen Online-Services / Control (distribution), Kontrolle über Distributionskanäle / Choice, Bedienung von long tails / Connectivity, Nutzermatching / Community, Community-Building / Comment, Kommentare sammeln / Consolidation (aggregator), Zusammenführung für die immer größer werdenden Zahl von digitalen Inhalten und Services bieten / Customization (personalization), Personalisierung des individuellen Benutzungserlebnisses, Contraptions (applications and hardware), Innovative Anwendungen und Services / Contribution (UGC), Nutzerinvolvierung / Conversation (interactivity), Interaktion und Beteiligung / Collaboration, Teilhabe zu Themen / Citizenship / Compliance, Transaktionen online durchzuführen / Customer Experience, Kundenerlebnisse / Consumer reviews and compensation Sammeln und Anbieten von Kundenbewertungen.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema können als PDF unter KPMG UK, Digital Tribes heruntergeladen oder auch via Videointerview angesehen werden.
Tendenz in den USA: In den nächsten 5 Jahren werden nahezu 1/5 aller Marketing-Ausgaben in den Social-Media-Bereich fließen.
Eine aktuelle “CMO-Umfrage” die von der Duke University´s Fuqua School of Business und der American Marketing Association (AMA) in den USA durchgeführt wurde belegt, dass die Marketing-Ausgaben für Social Media nachhaltig ansteigen werden. Die Umfrage zeigt auf, dass allein im Zeitraum von August 2009 bis Februar 2010 die Ausgaben im Bereich Social Media um 2,1% angestiegen sind und das auch in den kommenden Jahren mit einem starken Zuwachs in diesem Bereich gerechnet wird.

Es zeigt sich, dass die Business-to-Business (B2B) Ausgaben nahezu linear mit der Entwicklung im Business-to-Consumer Bereich (B2C) “Schritt” halten und nur im B2B Produkt-Bereich etwas geringer sind. Die wachsenden B2B Ausgaben im Social Media Segment deuten die grundsätzlichen Ziele der B2B-Marketer an: Stärkung und Ausbau von CRM und Markenaufbau. Diese beiden Bereiche werden in den nächsten Jahren am stärksten wachsen und das Social Media Marketing ist für beide Bereiche ein sehr effektives Medium.

Quelle: e-Marketer