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Relevanz für Ingredient Branding

“Ingredient Branding ist eine Marketingmethode, die mittlerweile von über 150 Unternehmen angewandt wird: Der Hersteller einer Komponente vermarktet sein Produkt direkt an den Endkunden, obwohl es in einem anderen Produkt eingebaut ist. Bestes Beispiel: Intel Inside. Diese Methode funktioniert allerdings nur, wenn verschiedene Dimensionen beachtet werden. Die Komponente muss für den Endkunden wichtig sein. Der Markt muss attraktiv genug sein, das heißt, der Endkunde muss bereit sein, mehr zu bezahlen. Und zwischen den beiden Herstellern müssen Absprache bestehen oder entsprechende Machtverhältnisse. Denn meist will der Produzent des Endprodukts nicht, dass der Komponentenhersteller direkt mit dem Endkunden spricht.”

(Quelle: http://www.neothesus.de)

Wie also sollte ein Unternehmen aufgestellt sein, welche Produkte sollte es herstellen, um mit Hilfe von Ingredient Branding zum Erfolg zu kommen? Für welche Unternehmen macht Ingredient Branding ökonomisch Sinn?
Diese und weitere Fragen evaluiert Prof. Dr. Pförtsch im nachstehenden Video:


Naming. Namensfindung. Namensentwicklung.

Kategorie: Marke, Naming - Stefan Spöttl

Namen machen Marken. Aber was macht einen funktionalen Markennamen aus? Ein Beitrag zum Thema Naming der aufzeigt, warum professionelles Benennungsmarketing in die Hände erfahrener Markenspezialisten gehört.

Naming

Der optimale Name ist eines der wirkungsvollsten Marketinginstrumente für Produkte, Unternehmen und Dienstleistungen. Denn vom Beginn bis zum Ende eines Lebenszyklus bildet der Name das Fundament einer Marke. In Zeiten globaler Märkte zahlt es sich daher aus, bei der Namensfindung auf die strategische Beratungskompetenz von Spezialisten zu vertrauen.

Nomen est omen. Der Name macht die Marke erfolgreich.

Im Branding-Prozess entscheidet die Namensfindung über Erfolg oder Misserfolg einer Marke. Erscheinungsbilder und Kommunikationsmaßnahmen können sich im Laufe der Zeit verändern – Namen aber bleiben in der Regel für immer bestehen. Die „richtige“ Namenswahl ist daher ein wesentlicher Erfolgsfaktor, um gewinnbringende Marken aufzubauen, zu etablieren und kostenintensive Rechtsstreitigkeiten von vornherein auszuschließen. Umso mehr Wert sollte ein Unternehmen auf professionelles Naming legen, bei dem Kreation, Markenrecherche, Sprachanalyse, Wirkungstests und Markenschutz eng ineinandergreifen.

Naming ist Chefsache. Entscheider als Multiplikatoren und Fürsprecher.

Bei der Entwicklung von Markennamen spielen unternehmensstrategische Entscheidungen wie zukünftige Positionierung, internationale Ausrichtung oder die Erschließung neuer Märkte eine große Rolle. Die Führungsebene sollte daher von Anfang an mit einbezogen werden – auch weil Entscheider eine neue Marke innerhalb des Unternehmens durch ihre Identifikation stark machen können. Ein wichtiger Aspekt, denn starke Markennamen wirken nach außen wie ein Qualitätsversprechen, geben Sicherheit bei der Kaufentscheidung und unterstützen außerdem Maßnahmen wie:

· Erschließung neuer Vertriebswege

· Umstrukturierung Produktportfolio/Markenarchitektur

· Entkopplung von der Dachmarke/Risikominimierung (z.B. bei neuen Produkten)

· Image-Aufbau

Ein Name sollte einfach, international einsetzbar und juristisch wasserdicht sein.

Beim Benennungsmarketing ist die strategische Planung entscheidend. Bevor die eigentliche Namensfindung beginnt, müssen Positionierung, Markenstrategie und das Anforderungsprofil des neuen Namens bzw. Namensystems im intensiven Dialog mit dem Auftraggeber erarbeitet werden. Nur so ist sichergestellt, dass der Name eventuelle Neuausrichtungen in der Unternehmens- und Vertriebsstrategie erfüllen kann und in fünf oder zehn Jahren auch noch “passt”. Darüber hinaus sollte ein identitätsstarker, international erfolgreich einsetzbarer Name idealerweise sechs Anforderungen erfüllen:

1. Einfachheit:
Der Name sollte klar, eingängig und beim Lesen und Sprechen gut verständlich sein, zum Produkt passen und positive phonetische Qualitäten besitzen – also in jeder Landessprache gut klingen.

2. Einzigartigkeit:
Der Name sollte unverwechselbar sein und jede Ähnlichkeit mit anderen Produkten vermeiden.

3. Memorierbarkeit:
Der Name sollte einen positiven Wiedererkennungswert haben – und im wahrsten Sinne des Wortes “merk-würdig” sein.

4. Internationalisierbarkeit:
Der Name muss linguistisch in allen relevanten Sprachgebieten funktionieren und darf dort keine negativen Assoziationen auslösen.

5. Zeitlosigkeit:
Ein Name sollte keinem aktuellen Trend folgen, damit er auch zukünftig als ansprechend und zeitgemäß empfunden wird.

6. Schutzfähigkeit:
Der Name muss so individuell sein, dass er frei verfügbar ist und damit markenrechtlich in den Zielgebieten gegen Konkurrenzprodukte juristisch geschützt werden kann.

Sprachanalyse schließt negative Assoziationen und Klangbilder aus.

Trotz des heute gängigen internationalen Gebrauchs von Markennamen werden Sprachprüfungen noch immer mit zu wenig Sorgfalt durchgeführt. Bei neuen Unternehmens- oder Produktnamen sollten mögliche Bedeutungen durch Muttersprachler in den Hauptabsatzmärkten überprüft werden, auch um negative phonetische Assoziationen oder Klangbilder zu vermeiden.

Markenrecht und Markenrecherche. Warum Namen juristischen Schutz brauchen.

Ebenso wichtig wie die Kreation ist eine umfassende Recherche nach bereits eingetragenen Namen in allen relevanten Marken- und Patentämtern. Nur durch gewissenhafte Ähnlichkeitsprüfungen und erweiterte Identitätsrecherchen können kostspielige Markenkollisionen und Unterlassungsklagen vermieden werden. Der kreativste Name nützt nichts, sobald er die Rechte Dritter verletzt oder markenrechtlich nur eingeschränkt einsetzbar ist. Darum empfiehlt es sich, die Namensentwicklung von einem erfahrenen Markenanwalt begleiten zu lassen.

© 2013, Stefan Spöttl, Inhaber und Geschäftsfüher der
Branding- und Namingagentur SSBC BRAND CONSULTING in Stuttgart.

Die 10 größten Fehler in der Markenführung

Ein interessantes Fundstück aus dem Netz – ein Webcast vom Wiesbadener Media und Marketingkongress: Durch die digitalen Kanäle verlieren Unternehmen oftmals die Kontrolle über das Markenerlebnis ihrer Kunden. Entweder man findet sich damit ab, oder man muss viel Geld, Zeit und Arbeit investieren. Zudem müssen sich Firmen flexibler aufstellen. Wer dies nicht tut, der begeht einen Fehler, so Prof. Dr. Torsten Tomczak von der Universität St. Gallen im Gespräch mit Natalie Wander. Ein zweiter Fauxpas, der zur Vernichtung des Markenwertes führen kann, ist eine mangelnde Innovationskraft. Nicht zu vergessen ist das Führungsverständnis im Markenmanagement. Sehen Sie hier das Fazit aus jahrelanger Forschung. (Quelle: mediaTREFF)